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Das Rudergerät Lexikon von corpuscoaching.de



RÜDERGERÄTE RATGEBER: Eine kleine Einführung

Grundsätzlich sind Rudergeräte konstruktionsseitig entweder als Seilzugsystem oder als Auslegersystem erhältlich. Zusätzlich werden unterschiedliche Widerstandssysteme verbaut: Wasserwiderstand, Luftwiderstand, und kombinierte Systeme mit zuschaltbarem Magnet-Brems-System. Wir haben hier für Sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Rudergeräte-Kategorien übersichtlich zusammengestellt.


Der gleichmäßige Bewegungsablauf macht`s !

Rudergeräte ermöglichen ein gelenkschonendes und ausdauerorientiertes Ganzkörpertraining. Im Ünterschied zum Laufen werden die Kniegelenke deutlich weniger durch das Körpergewicht belastet, weil der Körper ja von einem Rudersitz getragen wird. Da anders als beim Rad- oder Laufbandtraining stärker die Rumpf-, Oberkörper- und Armmuskulatur trainiert wird, eignet sich das Rudergerät auch sehr gut für ein präventives Rückentraining, oder zur allgemeinen Kräftigung, (Muskelfunktionstraining).

Allerdings sollten Sie beim Bewegungsablauf darauf achten, dass die Ruderbewegung möglichst gleichmäßig ist. Bei den zur Zeit erhältlichen Rudergeräten werden die besten Bewegungseigenschaften durch kombinierte Rollsitz- und Seilzugsysteme erreicht.


Rudergeräte mit Seilzug und Rollsitz verglichen mit Auslegersystemen

Ünter Seilzugtechnik versteht man Rudergeräte, die mittig einen Zuggriff aufweisen, der mit einem reissfesten Antriebsseil verbunden ist, das zum Widerstandssystem führt. Während mit den Armen und dem Oberkörper der Seilzug bewegt wird, gleitet der gesamte Körper auf einem Rollsitz durch das Strecken und Beugen der Beine vor und zurück. Dies entspricht der Bewegung wie in einem echten Ruderrennboot. Hier finden wir gleichmäßige und langgezogene Bewegungsabläufe, die dem Trainierenden ein harmonisches Bewegungsmuster ermöglichen.

Bei Rudergeräten, die links und rechts separate Griffe (Auslegertechnik) aufweisen, muss vom Trainierenden ein kaum zu schaffendes Maß an Bewegungssteuerung erbracht werden, um einen gleichmäßigen Bewegungablauf zu erzielen. Zudem sind diese Geräte mit Auslegertechnik in der Regel ohne Rollsitz ausgestattet, so dass ein eher statisches Bewegungsmuster entsteht, bei dem relativ wenig Körperregionen angesprochen werden.

Geräte, die mit Auslegersystem arbeiten, werden meistens durch ein Hydrauliksystem gebremst. Dieses Bremssytem ermöglicht jedoch keine fliessenden Bewegungsabläufe, da die Bremswirkung im Laufe des Bewegunsbogens (Vorwärts- / Rückwärtsbewegung; Bewegungsanfang / Bewegungsende) stark variiert: Dies fühlt sich dann eher unharmonisch an. Fazit: Hydraulische Bremssysteme produzieren eher unharmonische Bewegungsmuster, die auch den eifrigsten Ruderer schnell wieder zum Landgänger werden lassen.


Rollsitz und Laufschiene – die Länge macht den Ünterschied

Grundsätzlich gilt für die Güte des Bewegungsbogen beim Rudergerät die Faustregel: Je länger der Zugweg bei der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung ist, desto mehr Körperpartien werden beansprucht und umso gleichmäßiger und gelenkkonformer ist der Bewegungsablauf. Einfacher gesagt, bestimmt die Länge des Rollweges und des Auszuges vom Seilzug den körperlichen Trainingsertrag und das Bewegungsgefühl.

Für ein gutes Rudertraining sollte die Laufweite des Rollsitzes nicht unter 100cm betragen und der Auszug des Seiles nicht unter 180cm liegen.


Ünterschiedliche Widerstandssysteme: Luftwiderstand / Wasserwiderstand

Rudergeräte mit Seilzug und Rollsitz verfügen in der Regel über Luftwiderstands-Systeme oder Wasserwiderstands-Systeme. Bei einigen Herstellern wird diese Widerstandsgebung zusätzlich durch elektromagnetische Bremssysteme ergänzt.

Luftwiderstands-System

Die Widerstandsgebung wird hier durch ein zentrisches Schaufelrad erzeugt, welches durch das Rückgleiten auf dem Rollsitz (Bein- und Pomuskulatur) sowie dem Seilauszug (Arm- Oberkörper- Rumpfmuskulatur) angetrieben wird. Bei jedem weiteren Zug, den Sie ansetzen, ziehen Sie gegen den weichen Widerstand der sich bildenden Luftverwirbelung. Das ist genau der Effekt, der eben auch beim "echten" Rudern auf dem Wasser erreicht wird. Nur mit dem Ünterschied, dass sich - bei fortgeschritteneren Ruderern - das Boot auch vorwärts bewegt.


Wasserwiderstands-System

Durch einen mit Wasser gefüllten Tank wird ein zentrisch und gleichmäßig rotierendes Ruderblatt gezogen.

Die Widerstandsgebung wird hier durch die weich bremsende "Kraft" des Wassers erzeugt, gegen die das Ruderblatt arbeitet und durch das Rückgleiten auf dem Rollsitz (Bein- und Pomuskulatur) sowie den Seilauszug (Arm- Oberkörper- Rumpfmuskulatur) angetrieben wird. Bei jedem weiteren Zug, den Sie ansetzen, ziehen Sie gegen den weichen Widerstand, der sich bildenden Wasserverrwirbelung.

Die Intensitätserhöhung (Widerstand) wird dabei über die Schlagfrequenz realisiert, denn je schneller sie sich auf dem Rollsitz bewegen und den Seilauszug betätigen, desto mehr Verwirbelung wird in Wassertank erzeugt.


Zusätzlich können Wasser- und Luftwiderstandssyteme noch mit elektromagnetischen Bremssytemen ausgestattet sein. Diese funktionieren im Prinzip wie bei einem Fahrradergometer und ermöglichen eine Einstellung der Zugstärke über das Geräte-Cockpit.


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